Branding

Der Love-To-Be-Ansatz

In Touch with Branding

Die Marke und ihre Führung

Die gute Nachricht lautet: Der Mensch ist ein Gefühlswesen. Und weil wir alle sind, wie wir sind, lieben wir Romantikschnulzen, Tränendrüsen-Sendungen und Fotos von Hundwelpen, Babies und rosa Maschen. Maskulin betrachtet, fahren wir auf Action-Helden, Wild-West Heroes und starke Sprüche ab. Alles in allem lieben wir es durchaus emotional.

Die herausfordernde Nachricht hingegen ist: Erfolg ist nicht planbar. Das haben unzählige Studien, Forschungen, vor allem aber Selbstversuche von Hinz und Kunz quer über den Erdball ergeben. Das heißt, was auch immer wir hier von uns geben, ist sozusagen eine Art Quadratur des Kreises.

Doch auch wie bei dem genannten geometrischen Phänomen, gibt es für Erfolg & Co. Näherungsverfahren, Parallelen, bewährte Methoden, Erfahrungswerte und vor allem Ideen, wie wir uns möglichst sicher durch das strumgepeitschte Meer der großen weiten Globalwirtschaft bewegen. Mit Navigatiossystem. Und mittlerweile ziemlich gesicherten Wetterprognosen.

Die Quintessenz? Recherchieren, was das Zeug hält – vom Markt über die diesbezüglichen Begleiter und die Produkteigenschaften, den möglichen Nutzen, die Zielgruppen und deren Vorlieben biszu  allem, was rund um unser Segment jemals war, ist und wahrscheinlich sein wird.

Und dann den richtigen Platz dafür finden, die sogenannte Positionierung. Denn irgednwo auf der Markenlandkarte, die uns als Branding-Navi diens, wird ja wohl noch ein kleines, aber feines unbesetztes, aber attraktives Lieblings-Plätzchen frei sein….

Dort lassen wir uns nieder, schauen uns um, recherchieren wieder und gehen dann mit allem und jedem rund um uns „in touch with“!

Haben wir unser markenteschnisches „Örtchen der Leidenschaft“ endlich gefunden, dann, und erst wirklich genau dann – wagen wir uns ans Gefühlsleben unserer Markenkreation.

Unser Ansatz: Love-to-be

Wir wollen Werte kaufen und Gefühle lieben. Wir wollen es genaugenommen lieben, wie wir sein wollen. Und das kann doch durchaus unsere Marke vermitteln.

Deshalb haben wir uns für ein Spiel entschieden:

Brandivity

Das Spiel besteht aus 24 Karten, wobei jede Karte vier „Love-to-bes“ darstellt. Also vier Begriffe, die man mit der eigenen Marke oder dem Unternehmen in Verbindung bringen könnte. Zusätzlich werden Zeichenstifte, Papier und eine Stoppuhr benötigt. Das Spiel ist für mindestens 3 Spieler gedacht.

In der Mitte eines Tisches werden die Karten verdeckt aufgelegt. Auf jeder Karte sind vier Begriffe dargestellt. Die Palette reicht hier von „love-to-be-cool“ bis „love-to-be-proud“. Der erste Spieler nimmt die oberste Karte und wählt den seiner Meinung nach am besten zum Produkt passenden Begriff aus, markiert ihn und versucht ihn entweder kommunikativ, ohne das Wort zu verwenden, pantomimisch oder zeichnerisch darzustellen. Die Mitspieler müssen den Begriff erraten. Wer den Begriff zuerst richtig nennt, erhält die Karte. Reihum nehmen alle Mitspieler jeweils eine Karte und kommunizieren ihre Priority-Begriffe. Wer zum Schluss die meisten Karten gesammelt hat, ist der Sieger.

Anschließend werden von der Gruppe die Begriffe nach Lust und Laune in der Diskussion sukzessive reduziert, bis nur mehr 3-5 „love-to-bes“ übrig sind, welche die neue oder gelaunchte Marke am besten kommunizieren!

Wie haben Sie Ihre Marke am liebsten?

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